Hilfeleistungslöschfahrzeug - FFW Neukirchen / Erzgeb.

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Hilfeleistungslöschfahrzeug

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Fahrzeugbezeichnung

Hilfeleistungslöschfahrzeug 20

Funkrufname

Florian Neukirchen 11-46-1

Hersteller / Typ

MAN

Baujahr

2019/2020

Aufbauhersteller

EMPL Germany

Motor / Hubraum / PS

Diesel /

Höchstgeschwindigkeit

95 km/h

Besatzung

1 : 7

Wassertank

2000 l

Sonderbestückung

  • Hydraulische Rettungsgeräte
  • Lüfter

  • Spungpolster SP16

  • Notstromaggregat

  • Schaumzumischer über Pumpe

Fahrzeugvorstellung Teil 1

Wie versprochen wollen wir euch nicht vorenthalten, was wir so alles auf unseren neuen Hilfeleistungslöschfshrzeug 20 verstaut haben.
Wir beginnen mit der Vorstellung des Innenraumes. Dieser trennt sich in den Bereich des Maschinisten und Gruppenführer im vorderen Bereich und der Manschaft im hinteren Bereich.
Natürlich hat der LKW die  typischen Ausstattungen zur Bedienung des Fahrzeuges und der Fahrzeugpumpe. Zudem haben wir besonderen Wert darauf gelegt, das so wenig wie möglich Gegenstände lose im Fahrzeug liegen. Aus diesem Grund haben die 2 vorderen Plätze eine Helmhalterung. Hier können, insbesondere der Fahrer, die beiden Kameraden ihren Einsatzhelm sicher bei der Fahrt verstauen. Weiterhin gibt es einen abschließbaren Schlüsselkasten und eine Dokumentenbox.
Im Manschaftsraum befinden sich in den Sitzen integriert 4 Pressluftatmer. Hier können sich also auf der Anfahrt nun 4 Kameraden gleichzeitig mit der Atemschutzausrüstung ausrüsten.
Als weitere Ausrüstung im Bereich Atemschutz, haben wir nun auch Schraubfilter welche wir in bestimmten Situationen einsetzen können.
Zu jedem Einsatz gehört natürlich auch der Einsatzfunk und insbesondere im Brandeinsatz die Feuerwehrsicherheitsleine.
Weiterhin können die Trupps auf eine Wärmebildkamera von der Firma Dräger (UCF9000), ein Mehrgasmessgerät der Firma Dräger (5600) und ein Erdgasmessgerät der Firma Sewerin (Ex Tec PM4) zurück greifen.
Zwischen den Plätzen des Angrifftrupps haben wir nun unser Set für Tür- und Fensternotöffnungen, sowie einen  Rettungsrucksack incl. AED verlastet.
Weiterhin verfügen wir im Bereich der Menschenrettung über diverse Decken, Infektionsschutzanzügen und weitere Hygieneartikel.
Fahrzeugvorstellung Teil 2

Heute geht es weiter mit der Vorstellung der Beladung. Wir schauen uns das Gerätefach 1 etwas genauer an. Im Großen und Ganzen ist das Gerätefach der schweren technischen Hilfeleistung gewittmet. Weiterhin ergänzt das Gerätefach noch ein wenig die Ausrüstung für unsere Atemschutztrupps.
Für dem Atemschutzeinsatz haben wir noch 6 zusätzliche Atemluftflaschen sowie eine Rettungstasche für den Sicherheitstrupp.
Zur technischen Hilfeleistung stehen uns neben den DIN Kasten Verkehrsunfall und der Airbagsicherung noch nachfolgende Gerätschaften zur Verfügung.
Ein Rettungssatz der Firma WEBER. Dieser beinhaltet eine Rettungsschere (RSU 210 Plus) und ein Rettungsspreizer (SP 53 BS). Dazu gehören noch Rettungszylinder, eine Bereitstellungsplane und Zugketten für den Rettungsspreizer. Als Ansatzpunkte für die Rettungszylinder haben wir einen Schwelleraufsatz sowie 2 Abstützlager LRS-C zur Verfügung.
Zur Stabilisierung stehen uns 2 Unterbau Schiebeblöcke und diverses Rüst-/Formholz zur Verfügung. Bei den Formhölzern sind zudem Holzkegel mit dabei. Mit diesem kann man relativ schnell ein Loch, aus welchen Flüssigkeit austritt, abdichten.
Ein Kanister mit Bioversal und dazugehöriger Sprühflasche dient zum Einsatz bei auslaufenden Ölhaltigen Flüssigkeiten.
Als Zugeinrichtung haben wir uns für einen Mehrzweckzug 32 entschieden. Dieser kann mit seinen Zubehör (inklusive loser Rolle) bis zu 6,4 Tonnen ziehen. Das Zubehör beinhaltet verschiedene Anschlagschäkel, Kantenschutz, Erdanker und Anschlagsschlupfe.
Damit man verunfallte Personen transportieren kann, befindet sich im Gerätefach 1 noch eine Krankentrage, ein Tragetuch sowie ein Spinboard mit Befestigungsspinne.
Fahrzeugvorstellung Teil 3

Heute geht es weiter mit der Vorstellung der Beladung. Wir schauen uns das Gerätefach 3 etwas genauer an. Im Gerätefach 3 haben wir nur begrenzte Kapazitäten, da sich hier dahinter noch der 2000l fassende Wassertank, sowie der 120l fassende Schaumtank befindet.
Es haben hier nochmals 2 Kameraden die Möglichkeit, sich mit schweren Atemschutz auszurüsten. Wir haben auf einer ausklappbaren Halterung 2 weitere Atemschutzgeräte mit zusätzlicher Feuerwehrsicherheitsleine. 2 Atemschutzvollmasken in einer Transportbox sowie eine zusätzliche dritte Feuerwehrsicherheitsleine.
Als weiter Sicherheitsausrüstung befinden sich noch 2 Paar Gummistiefel und 2 Wathosen mit in dem Gerätefach.
Neben den Pressluftatmern haben wir 3 Kleinlöschgeräte auf einen drehbaren Rondell verlastet. Neben einem 6kg Pulverlöscher und einem 5kg Kohlendioxidlöscher verfügen wir nun auch über ein Hochdrucklöschgerät. Dieses beinhaltet 10 Liter Löschmittel in Form von Löschschaum. Der Vorteil bei diesem Gerät ist die hohe Arbeitsdruckleistung. Mit bis zu 34 bar, haben wir bis zum letzten Tropfen Löschmittel, einen gleichbleibenden Löschstrahl. Weiterhin ermöglicht uns der Hersteller, das Gerät an der Einsatzstelle, selbst wieder zu befüllen und wieder einsatzbereit zu machen.
Abschließend haben wir noch 2 Schuttmulden, 2 Kanaleinlauf Verschlüsse sowie 2 Abdeckplanen im Gerätefach 3 verlastet.
Fahrzeugvorstellung Teil 4

Heute geht es weiter mit der Vorstellung der Beladung. Wir schauen uns das Gerätefach R etwas genauer an.
Bevor wir aber an das Gerätefach kommen, müssen wir uns zunächst die 2 Einmannhaspeln etwas genauer anschauen und im Anschluss abnehmen.
Wir haben eine Haspel als Wasserentnahme für Hydranten ausgestattet. Auf dieser befinden sich neben 8 B-Schläuchen das ganze Zubehör um einen Hydrant in Betrieb zu nehmen. So ist ein Kupplungsschlüssel, je ein Hydrantenschlüssel Überflur und Unterflur und ein Standrohr mit Systemtrennern verlastet.
Die zweite Haspel steht voll und ganz im Zeichen der Verkehrsabsicherung. Neben 6 Verkehrsleitkegeln haben wir 2 Feuerwehr Faltsignale, 4 Blitzleuchten und Absperrband verlastet. Als Extra hat die Haspel einen magnetischen Ladeanschluss für die Blitzleuchten.
Das Herzstück des Gerätefach R bildet die Feuerlöschkreiselpumpe FPN 10-2000.
Die Pumpe kann bei einen Nennförderdruck von 10bar 2000l Wasser pro Minute fördern.
Auch eine Steuerung der Verkehrswarnanlage befindet sich mit im Bereich der Pumpenbedienung. Auf der linken Seite haben wir die Steuerung des Lichtmastes und auf der rechten ein weiteres  Funkgerät
Über der Bedieneinheit der Fahrzeugpumpe befindet sich noch ein zusätzliches Fach für eine zweite Atemschutzüberwachungstafel und ein Ablagekasten in Form eines Auszugs. Dieser beinhaltet 3 Arbeitsleinen, 1 B-Füllschlauch, 2 Systemtrenner zur Nutzung an Überflurhydranten,
2 B-Kugelabsperrorganen,
Übergangsstücke A-B; 2x B-C; C-D,
je ein Paar Schachthaken groß /klein, Druckbegrenzungsventil, Saugkorb mit Saugkorbschutz und Schwimmblase.
Fahrzeugvorstellung Teil 5
Heute geht es weiter mit der Vorstellung der Beladung. Wir schauen uns das Gerätefach 6 etwas genauer an.
Ein großer Teil der Gerätschaften in diesem Gerätefach sind Wasserführende Armaturen.
Wir beginnen ganz unten. Hier liegt ein Schnellangriffsverteiler BB-CBC, an welchen ein B-Schlauch bereits angeschlossen ist.
Direkt daneben, außerhalb des Kasten, befinden sich zwei B-Abgänge. An diese werden unsere Schläuche zur Wasserabgabe angeschlossen. Ein weiter Abgang D dient zum Anschluss des formstabilen Schlauches für die Schaumerzeugung .
In dem kleinen Fach über den Schnellangriffsverteiler befindet sich der C-Schnellangriffsschlauch mit angeschlossenen Hohlstrahlrohr und dem dementsprechenden C-Anschluss. Wir haben uns als Schnellangriff für einen 30m C-Faltschlauch entschieden.
Ein weiteres Fach nach oben, lagern ein Flachsauger, ein weiterer Verteiler B-CBC, das Sammelstück A-BBB für die Fahrzeugpumpe, ein Saugschlauch Formstabil für den Schaumeinsatz und das Hygieneboard.
An diesem besteht auch an der Einsatzstelle die Möglichkeit, die notwendigen Hygienemaßnahmen durchzuführen. Zusätzlich beinhaltet der Teil des Gerätefaches noch Schlauchhalter und eine Ersatzkartusche für den Schnellangriffsschaum.
Weiter geht es mit einer zusätzlichen Kiste mit Hygieneartikeln, einen Getränkekasten und 2 Unterlegkeilen.
Im obersten Teil des Gerätefaches haben wir ein Kombinationsschaumrohr S4/M4, eine Schnellangriffsschaumpistole und ein Zumischer.
Fahrzeugvorstellung Teil 6

Heute geht es weiter mit der Vorstellung der Beladung. Wir schauen uns das Gerätefach 5 etwas genauer an.
Ein großer Teil der Gerätschaften in diesem Gerätefach, dient dem Angriffstrupp zur Ausrüstung bei der Brandbekämpfung.
Wir beginnen ganz unten. Hier liegt ein Schnellangriffsverteiler BB-CBC, an welchen ein B-Schlauch bereits angeschlossen ist.
Direkt daneben, außerhalb des Kasten, befinden sich zwei B-Abgänge. An diese werden unsere Schläuche zur Wasserabgabe angeschlossen. Ein weiter Abgang D dient zum Anschluss des formstabilen Schlauches für die Schaumerzeugung .
Über den Abgängen befinden sich 4 Schlauchtragekörbe mit je 3 C-Schläuchen 15m, sowie ein mobiler Rauchschutzvorhang.
Daneben hängt ein Schlauchpaket, mit welchen es dem Angriffstrupp gelingt, seine Schlauchreserve vor der entsprechenden Wohnungstür optimal herzustellen. An dem 30m C-Schlauch befindet sich noch ein Absperrorgan und ein C-Hohlstrahlrohr.
Zur Ausrüstung gehört auch immer die Kombination aus FireAxt und HalliganTool.
Ein zusätzliches C-Hohlstrahlrohr und eine D-Schlauch Angriffstasche mit D-Hohlstrahlrohr runden den Bereich des Gerätefaches ab.
Im oberen Bereich haben wir noch 4 B-Rollschläuche sowie 2 B-Hohlstrahlrohre mit Stützkrümmer.
Fahrzeugvorstellung Teil 7

Weiter geht es mit der Vorstellung der Beladung. Wir schauen uns das Gerätefach 4 etwas genauer an.
Wie schon bei Gerätefach 3 erwähnt, befindet sich auch hinter diesem Fach der 2000l Wassertank und 120l Schaummitteltank.
Beginnen wir auf der untersten Etage des Gerätefaches. Hier haben wir ein Sprungpolster SP16 mit einer zusätzlichen Ersatzflasche Pressluft verlastet. Mit dem Sprungpolster können Personen aus bis zu 16m Rettungshöhe gerettet werden, sollte kein Einsatz einer Leiter möglich sein.
Neben dem SP16 befindet sich ein Nass- Trockensauger mit einem C-Schlauch und diversen Zubehör.
Im oberen Bereich haben wir noch Gerätschaften für den Einsatz einer Kettensäge. Neben der Kettensäge selbst, befindet sich die dementsprechende Schutzausrüstung (je 2 Waldarbeiterlatzhose und Waldarbeiterhelm) und diverse Fällkeile, eine Ersatzkette und der passende Kanister an Betriebsstoffen in den 2 Kisten.
Fahrzeugvorstellung Teil 8

Weiter geht es mit der Vorstellung der Beladung. Wir schauen uns das Gerätefach 2 etwas genauer an.
Wir beginnen mit dem Stromerzeuger der Firma Eisemann. Dieser leistet 9,5 kVA und ein Abgasschlauch sowie ein Anschsaugschlauch für den Kanister Betrieb ergänzen den Stromerzeuger.
Daneben befindet sich eine Schmutzwasserpumpe der Firma Tegernsee incl. Zubehör. Mit dieser können wir bis zu 2750 Liter/Minute an Schmutzwasser abpumpen.
Über den Stromerzeuger befindet sich eine Drehwand. Auf der Außenseite haben wir das Thema Beleuchtung aufgegriffen. Neben 2 Akku Leuchten der Firma Peli, haben wir noch 2 Scheinwerfer in LED Ausführung. Aufgestellt werden diese mit dem 3-Bein-Stativ incl. Abspannset. Zudem haben wir auch einen Personenschutzschalter für den Betrieb von elektrischen Geräten an fremden Stromanlagen.
Auf der Innenseite befinden sich 1x Brechstange, 1x Vorschlaghammer, 1x Bolzenschneider, 1x Holzaxt und 2x Feuerwehraxt.
Hinter der Drehwand befinden sich die zugehörigen Kabeltrommeln. 2x 230V und 1x 400V.
Ein Benzinkanister 5l, ein Benzinkanister 20l mit Ausgussvorrichtung, eine Bügelsäge und eine Nato Fremdstartsteckdose ergänzen den unteren Bereich.
Schauen wir eine Etage noch oben. Dort lagert ein DIN Kasten Elektrowerkzeug, ein DIN Kasten Handwerkzeug sowie ein Trennschleifer incl. Zubehör.
Darüber befindet sich in 2 Kisten das Schornsteinfeger Set. Dies ist so aufgeteilt, dass je ein ein Trupp an die Revisionsöffnung und ein Trupp an den Schornsteinkopf gehen kann. Daneben haben wir eine Säbelsäge und ein Schlaghammer.
Ganz oben befindet sich die Steckverbindung für die Steckleiter um einen Leiterbock schnell bauen zu können. Daneben lagert die Kraftstoffansaugvorrichtung für den Stromerzeuger sowie eine hanbetriebene Kraftstoffentnahmepumpe.
Fahrzeugvorstellung Teil 9

Heute kommen wir zum Ende der Fahrzeugvorstellung. Zum Abschluß schauen wir uns noch die Dachbeladung etwas genauer an.

Die offensichtlichste Beladung des Daches sind unsere 2 tragbaren Leitern, verstaut auf je einen Staukasten. Auf der Fahrerseite haben wir die 3-teilige Schiebleiter und auf der Beifahrerseite befindet sich die 4-teilige Steckleiter und ein Abgsaschlauch für das Fahrzeug.
In der Mitte der 2 Staukästen, lagern 4 Schlauchbrücken und der ausfahrbare Dachmonitor. Dieser verfügt über je 4 Nahbereichsstrahlern und 4 Weitbereichsstrahlern. Wie auch bei der schon vorgestellten Beleuchtung, handelt es sich hier auch um LED Leuchten.
In den Staukästen haben wir dann noch 6 A-Saugschläuche und 2 Formstabile B-Schläuche für die Tegernseepumpe verlastet.

Desweiteren einen teleskopierbaren Einreißhaken, Schornsteinfegerspiralen, 2 Kanister (20l) Ölbindemittel, 2 Schaufeln, 2 Besen, 2 Schrubber, 2 Dunggabeln und 2 Dunghacken.
Wir hoffen euch hat die Vorstellung des Fahrzeuges gefallen. Natürlich freuen wir uns über alle, die nun gefallen an unserer Technik gefunden haben und die uns bei unserer Arbeit unterstützen wollen.

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